Wann?
19/03/2020, 19:00 - 21:30 Uhr
Wo?
„Z“; Zentrum für Kultur und Politik der DKP
Referent: Klaus Wagener, Journalist und Buchautor.
Themenreihe „System-Change – not climate change“
Die Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaft untergräbt die natürlichen Existenzbedingungen der Menschheit. Klimawandel & Süßwasserverknappung,
Versauerung und Vermüllung (Plastik) der Ozeane, Entwaldung, Wüstenbildung & Küstenerosion, Verlust an Artenvielfalt & chemische Umweltverschmutzung. Die 500 größten multinationalen Unternehmen verursachen zwei Drittel der Schadstoff-Emissionen
weltweit, wenn man das Militär nicht mitrechnet. Statt rigoros die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen, werden CO2-Emissionen im zwischenstaatlichen Handel vermarktet, die externe Kosten eingepreist und auf Benzinpreise u.a. abgewälzt und
die e-Mobilität als Allheilmittel angepriesen, Migrationsströme blockiert bzw. gefiltert und in der Arbeitskräftereserve unter Mindeststandards ausgebeutet.
Wir, die wir auch unser individuelles Verhalten selbstkritisch prüfen, setzen darüber hinaus aber auf gemeinsame, gesellschaftliche Anstrengungen. Denn wir wollen, dass nicht der Profit für eine kleine Minderheit von Super-Reichen im Mittelpunkt des Wirtschaftens steht, sondern der Mensch, die Bedürfnisse der Gesellschaft. Wird es nicht größerer Eingriffe in die Produktionssphäre bedürfen? Der Stop des Braunkohleabbaus, das Verbot von Plastikverpackungen kann nur ein Anfang sein. Wir wollen mit unserer monatlichen Veranstaltungsreihe diese und weitere Fragen mit Euch diskutieren.
Themenreihe „System-Change – not climate change“
Die Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaft untergräbt die natürlichen Existenzbedingungen der Menschheit. Klimawandel & Süßwasserverknappung,
Versauerung und Vermüllung (Plastik) der Ozeane, Entwaldung, Wüstenbildung & Küstenerosion, Verlust an Artenvielfalt & chemische Umweltverschmutzung. Die 500 größten multinationalen Unternehmen verursachen zwei Drittel der Schadstoff-Emissionen
weltweit, wenn man das Militär nicht mitrechnet. Statt rigoros die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen, werden CO2-Emissionen im zwischenstaatlichen Handel vermarktet, die externe Kosten eingepreist und auf Benzinpreise u.a. abgewälzt und
die e-Mobilität als Allheilmittel angepriesen, Migrationsströme blockiert bzw. gefiltert und in der Arbeitskräftereserve unter Mindeststandards ausgebeutet.
Wir, die wir auch unser individuelles Verhalten selbstkritisch prüfen, setzen darüber hinaus aber auf gemeinsame, gesellschaftliche Anstrengungen. Denn wir wollen, dass nicht der Profit für eine kleine Minderheit von Super-Reichen im Mittelpunkt des Wirtschaftens steht, sondern der Mensch, die Bedürfnisse der Gesellschaft. Wird es nicht größerer Eingriffe in die Produktionssphäre bedürfen? Der Stop des Braunkohleabbaus, das Verbot von Plastikverpackungen kann nur ein Anfang sein. Wir wollen mit unserer monatlichen Veranstaltungsreihe diese und weitere Fragen mit Euch diskutieren.